BUNBURY

von Oscar Wilde
The importance of being ernest – eine triviale Komödie für ernsthafte Leute
Eine Produktion von: Theater SHOWinisten

alle Vorstellungen  AUSVERKAUFT

Karten (18€/ 14€ / 12€ erm.): 0650 / 323 33 77 oder onLine reservieren

Markus Kofler (John Worthing)
Lucy McEvil (Lady Bracknell)
Stefano Bernardin (Algernon Moncrieff)
Lilly Prohaska (Miss Prism)
Susanna Knechtl (Gwendolen Fairfax)
Julia Karnel (Cecily Cardew)
Christian Rajchl (Pastor Chasuble)
Marko Kölbl und Sascha Tscheik (Butler)

Regie & Bühne: Hubsi Kramar

Kostüme: Heida Url, Peter Holub, Igor Sapic Video: Peter Hirsch Technik: Ali Holy
Produktionsleitung: Alexandra Reisinger

Die zwei englischen Gentlemen Algernon und Jack (im Englischen die Slangform von John) sind Lebemänner und geben sich in ihrer Freizeit dem Vergnügen hin.
Um diese Leidenschaft mit ihrem gesellschaftlichen Rang vereinen zu können, haben beide eine Ausrede erfunden: Algernon einen kranken Freund namens Bunbury, um ab und zu Ausflüge aufs Land begründen zu können, und Jack seinen Bruder Ernest (in der deutschen Übersetzung Ernst), um hin und wieder in die Stadt zu kommen…

The Importance of Being Earnest (deutscher Titel: Ernst sein ist alles oder auch Bunbury) ist eine Komödie in drei Akten von Oscar Wilde, uraufgeführt am 14. Februar 1895 im Londoner St.-James-Theater.

Die Komödie gehört zu den erfolgreichen Salonstücken Wildes, in denen er geistreich und ironisierend die Herren und Damen der Oberschicht attackierte, ohne jedoch ihr parasitäres Leben grundsätzlich in Frage zu stellen. Wilde selbst betrachtete Bunbury als seine beste Komödie, brilliert sie doch – wie ein Kritiker schrieb – „durch Sprachwitz und exzellent kalkulierte Situationskomik“.

* Karten: Abendkasse Stadthalle: Euro 22 Vorverkauf bei allen OÖ Raiffeisenbanken: Euro 20 Schüler, Studenten: Euro 12
Benefizveranstaltung des RC Wels-Burg
Vom Reinerlös der Veranstaltung werden Musikinstrumente für eine Musikschule angekauft

Oscar Wilde (Autor)

Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin als zweites Kind des Arztes Sir William Wilde und Lady Francesca Wilde geboren. Seine Mutter schrieb als junge Frau unter dem Pseudonym Speranza antibritische Gedichte und führte später als stets unangepaßtes Mitglied der höheren Gesellschaft einen literarischen Salon.

Nach Studien in Dublin und Oxford lebte er ab 1879 in London, wo er durch seine extravagante Lebensweise als Prototyp des Dandies bekannt wurde. Nach seinen ersten literarischen Erfolgen unternahm er Vortragsreisen in Amerika und England.
1895 wurde Oscar Wilde wegen eines homoerotischen Verhältnisses zu Lord Alfred Douglas nach einem spektakulären Prozeß zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, ein Schicksal, das ihn als Menschen brach. Am 30. November 1900 starb er in Paris, wo er die letzten Lebensjahre unter dem Pseudonym Sebastian Melmoth von Freunden unterstützt und dem Alkohol verfallen verbracht hatte.

Werke:
Ravenna (Gedicht, 1878), Die Herzogin von Padua (Drama, 1883), Das Gespenst von Canterville (Erzählung, 1887), Der glückliche Prinz und andere Erzählungen (1888), Lord Arthur Saviles Verbrechen (1891), Der Sozialismus und die Seele des Menschen (Essay, 1891), Das Bildnis des Dorian Gray (Roman, 1891), Der Fächer der Lady Windermere (Komödie, 1892), Salome (Tragödie, 1893 (auf Französisch verfaßt)), Eine Frau ohne Bedeutung (Komödie, 1894), Der ideale Gatte (Komödie, 1895), Ballade vom Zuchthaus zu Reading (1898) u.v.a.

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