DIE STADT INS WERK SETZEN
Ein Abend ueber Henri Lefebvre
10 Jahre dérive – Zeitschrift fuer Stadtforschung
Vorstellung:
4. Oktober ab 19.00 Uhr
Karten (freier Eintritt): keine Anmeldung erforderlich
Mit Beitraegen von Klaus Ronneberger, Helmut Weber, Sabine Bitter und Elke Krasny
Das Werk des 1991 verstorbenen franzoesischen Soziologen und Philosophen Henri Lefebvre ist einer der wichtigsten Grundpfeiler der kritischen Stadtforschung und erfreut sich in juengster Vergangenheit zum wiederholten Male internationaler Aufmerksamkeit. Thema des Abend sind Henri Lefebvres multiple Anknuepfungspunkte an Stadt, Architektur, Urbanismus und Politik: Fragen der Autogestion (Selbstorganisation), das Fallbeispiel Novi Beograd, die Wirkungsgeschichte Lefèbvres im deutschsprachigen Urbanismusdiskurs und kuenstlerische Praktiken, Recherchen und Produktionen, die zu Lefèbvres Texten in einem Verhaeltnis stehen.
Praesentiert wird zur Einstimmung auf Lefebvres Werk das Video NEW Novi Beograd 1948 – 1986 – 2006 der Kuenstler Bitter Weber. Der Abend diskutiert anhand den Potenzialen von Das Recht auf Stadt und Selbstmanagement neue Konzepte von Stadtbewohner und Moeglichkeiten einer Selbstorganisation von unten.
Videoscreening: NEW Novi Beograd 1948 – 1986 – 2006; Bitter Weber
Vortraege: Klaus Ronneberger und Elke Krasny
Bildcredit: Bitter Weber
Klaus Ronneberger, Studium der Kulturanthropologie, Europaeischen Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaften. Langjaehriger Mitarbeiter am Institut fuer Sozialforschung Frankfurt am Main. Gegenwaertig freier Publizist.
Bitter Weber, Sabine Bitter und Helmut Weber, arbeiten seit 1993 an Projekten zu Architektur und urbanen Geographien, Fotografie, Neuen Medien und visuellen Politiken.
Elke Krasny ist Kulturtheoretikerin mit den Arbeitsschwerpunkten Kunst, Architektur und Urbanismus des 20. und 21. Jahrhunderts, Gender Studies, Bildung und Didaktik.

