Kritiken – Präsidentinnen
Bundeskanzleramt – Presse
“Informationen aus Österreich” vom 23. August 2010
Kramars 3raum-anatomietheater brilliert mit Schwabs “Die Präsidentinnen”
Das 3raum-anatomietheater ist derzeit in Österreich jenes Theater, das die größten produktiven Reibungen erzeugt. Auch diese Aufführung, die Hubsi Kramar mit seinen geringen finanziellen Mitteln vorzüglich auszustatten weiß, ist unbedingt zu empfehlen. Das präzise Lichtdesign stammt von Ali Holy, die Produktion leitet bewährt Alexandra Reisinger…
WIENER ZEITUNG – 25. 09. 2010
Jubiläum von Schwabs “Präsidentinnen” im 3raum Theater
Von Leberkäse, Sex und Scheißhaufen
Von Christof Habres
Als im Jahr 1990 Werner Schwabs Stück “Die Präsidentinnen” uraufgeführt wurde, saß Kurt Waldheim noch in der Hofburg, war Kurt Krenn der Weihbischof von Wien und Karol Woijtyla der Bischof von Rom. Damals waren die sprachlichen Analogien und Namens-Anspielungen des Fäkalienstücks offensichtlich und natürlich auch gewollt. Heute, 20 Jahre später, da diese Personen Geschichte sind, stellt Hubsi Kramar mit seiner Neuinszenierung die Qualität dieses Radikaldramas in einer Jubiläumsaufführung wieder zur Diskussion.
Kurier – 25. August 2010
Wo ist denn da die Scheiße am dicksten?
Kritik – Die Unterhaltungskunst hat Hubsi Kramar im Gemüt. Es beginnt, wie’s endet. Mit volksdümmlicher TV-Musik, den Alpen, dem Herrgott.
Drei “Präsidentinnen”: Roswitha Soukup, Lucy McEvil und Lilly Prohaska.
Im 3raum-Anatomietheater hebt Hausherr Hubsi Kramar das Fäkaldrama auf die Bühne. Und man fragt sich: Darf Schwab so lustig sein? Nein. Er muss.
Die Presse – 24.08.2010
Schwabs vulgäre Damen dürfen wieder träumen
NORBERT MAYER (Die Presse)
Sensible Inszenierung von Die Präsidentinnen im 3raum-Anatomietheather. Kramar gelingt ein beeindruckendes Volkstheater aufzuführen und lässt die Protagonistinnen das Heitere betonen, die das Vulgäre abfedert

