DIE PRÄSIDENTINNEN


 

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20 Jubiläum von Werner Schwabs wohl bekanntestem Theaterstück

„Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen.“ Grete, Erna und Mariedl, „Die Präsidentinnen“, phantasieren, was das Leben als Belohnung für sie bereit halten könnte. Sie reden und reden, über das Leben der anderen. Keine der drei hat in ihrem Leben etwas zustande gebracht. In ihrer selbstgefälligen Bigotterie verdrängen sie die eigenen Abgründe meisterlich, urteilen und verurteilen, steigern sich in Allmachtsphantasien hinein, die mehr und mehr sexuell aufgeladen und größenwahnsinnig werden. Aber sie entkommen nicht dem „Lebensschmutz, in dem das Geschlechtliche das ist, was das Menschliche hinaustreibt aus der Welt“.


„…eine aussergewöhnliche und sensible Inszenierung… ein Fest für SchauspielerInnen… beeindruckendes Volkstheater…“


Mit: Lucy McEvil, Lilly Prohaska und Roswitha Soukup, Regie und Bühne: Hubsi Kramar, Kostüme: Heida Url, Licht: Ali Holy, Produktionsleitung: Alexandra Reisinger, Video: Peter Hirsch



 

Bundeskanzleramt:

„Informationen aus Österreich“ – 23. August 2010

Kramars 3raum-anatomietheater brilliert mit Schwabs „Die Präsidentinnen“

Das 3raum-anatomietheater ist derzeit in Österreich jenes Theater, das die größten produktiven Reibungen erzeugt. Auch diese Aufführung, die Hubsi Kramar mit seinen geringen finanziellen Mitteln vorzüglich auszustatten weiß, ist unbedingt zu empfehlen. Das präzise Lichtdesign stammt von Ali Holy, die Produktion leitet bewährt Alexandra Reisinger…

 

Wiener Zeitung:

Von Christof Habres – 25. 09. 2010

Jubiläum von Schwabs „Präsidentinnen“ im 3raum Theater – Von Leberkäse, Sex und Scheißhaufen

Als im Jahr 1990 Werner Schwabs Stück „Die Präsidentinnen“ uraufgeführt wurde, saß Kurt Waldheim noch in der Hofburg, war Kurt Krenn der Weihbischof von Wien und Karol Woijtyla der Bischof von Rom. Damals waren die sprachlichen Analogien und Namens-Anspielungen des Fäkalienstücks offensichtlich und natürlich auch gewollt. Heute, 20 Jahre später, da diese Personen Geschichte sind, stellt Hubsi Kramar mit seiner Neuinszenierung die Qualität dieses Radikaldramas in einer Jubiläumsaufführung wieder zur Diskussion.

 

Kurier:

25.08. 2010

Wo ist denn da die Scheiße am dicksten?

Die Unterhaltungskunst hat Hubsi Kramar im Gemüt.Es beginnt, wie’s endet. Mit volksdümmlicher TV-Musik, den Alpen, dem Herrgott. Drei „Präsidentinnen“: Roswitha Soukup, Lucy McEvil und Lilly Prohaska. Im 3raum-Anatomietheater hebt Hausherr Hubsi Kramar das Fäkaldrama auf die Bühne. Und man fragt sich: Darf Schwab so lustig sein? Nein. Er muss.

 

Die Presse:

Norbert Mayer- 24.08.2010

Schwabs vulgäre Damen dürfen wieder träumen

Sensible Inszenierung von Die Präsidentinnen im 3raum-Anatomietheather. Kramar gelingt ein beeindruckendes Volkstheater aufzuführen und lässt die Protagonistinnen das Heitere betonen, die das Vulgäre abfedert.