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Ö1 Morgenjournal – Katharina Menhofer

Hubsi Kramar eröffnet 3raum-Anatomietheater

Drei Räume werden künftig für “Kunst und Kommunikation” im Anatomiegebäude des ehemaligen Veterinärmedizinischen Instituts in Wien genützt. Am 24. April soll das neue Theater mit der Uraufführung der Groteske “Gugging goes Ballhausplatz”, einem “gar schröcklichen Theater über den politischen Notstand”, seine Eröffnungspremiere feiern.

Kramar sieht sich selbst nicht als Intendant des Theaters, vielmehr soll das 3raum-Anatomietheater jungen Künstlern und Theatergruppen offen stehen: “Ich will nicht mehr über die Wiener Theaterreform schimpfen, ich biete eine pragmatische Lösung an”, meinte Kramar im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Das “grausam-poetische” Anatomiegebäude sei hierfür ideal: Einerseits sei die Raumproblematik ja sowieso immer da, andererseits komme der ökonomische Aspekt dazu. Das Wiener Kulturamt subventioniert demnach für vier Jahre die Kosten, die durch behördliche Auflagen entstehen.

Was Kramar sich für das 3raum-Anatomietheater wünscht, “geht weit über Theater hinaus”. Grenzen seien nicht Ziel führend, was sich auch bei der Staats-Groteske “Gugging goes Ballhausplatz” in Anspielung an die politischen Diskussionen rund um die geplante Elite-Universität zeige. Bei dem Stück gehe es “um Politik, um Spaß, um Sinnlichkeit”, so Kramar: “An das Original kommen war aber sowieso nicht heran.”

Text: APA, Red. / Audio: ORF

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