YORICK STIRBT


 

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Hubert Kramar in Joachim J. Vötters Komödie

13. Mai – 20:00
Posthof – Zeitkultur am Hafen – Posthofstrasse 43 – A-4020 Linz
Black Humour Festival 2015 – MS (num. Sitzpl): € 15/17/19
www.posthof.at
 
„Eine Liebeserklärung ans Theaterleben … Tolles Theater toller Menschen.“ (Kleine Zeitung)
„Ein vielschichtiges Theaterfest … Ein Abend, der einen lehrt, was die Faszination Theater ausmacht.“ (Kronenzeitung)

Hubert „Hubsi“ Kramar spielt in Joachim J. Vötters Komödie „YORICK STIRBT“ den Theaterdirektor, der genug hat vom Theater. Die Rolle hat Vötter dem Wiener OFF-Theater-Star auf den Leib geschrieben, sie ist auch eine Hommage an seinen langjährigen Freund und Förderer. Den Dichter spielt Markus Kofler, den Schauspieler Daniel Doujenis. „Ich möchte die Herren daran erinnern, dass wir uns hier eingefunden haben, um die Welt zu Kleinholz zu machen und nicht, um uns zu verbrüdern!“, schnauzt der Direktor die beiden an und befiehlt ihnen, ihm beim Zertrümmern des Bühnenbildes zu helfen.

Ein letztes Mal gibt er im Foyer seine Paraderolle als Adolf Hitler. Bevor der rote Vorhang fällt, holt er den Totenschädel aus dem Fundus, um Auge in Auge zu resümieren: „Ein Hauch von Leben rührt sich in dem weiten Dunkel. Wo die Gestirne unbeirrbar Jahrmillionen Jahre standen, bestaunen mich an ihrer Stelle Augen, um das an mir zu suchen, was Hamlet einst an dir gesucht: das entwichene Leben des geliebten Narren, auf dessen Rücken er als Kind wohl tausend Male ritt.“ Inszenieren wird den Abend der Regisseur Ernst Binder, ein Spezialist für zeitgenössische Dramatiker, der ungefähr 70 Theaterstücke uraufgeführt hat – darunter Texte von so renommierten Autoren wie Peter Handke, Elfriede Jelinek, Einar Schleef, Werner Schwab oder Gert Jonke, um nur einige zu nennen.


Presse-Links: Krone Steiermark, Kleine Zeitung, derStandard

von Joachim J. Vötter, mit: Hubsi Kramar, Daniel Doujenis, Markus Kofler, Inszenierung/Raum: Ernst M. Binder, Ausstattung: Vibeke Andersen, Licht: Geari Schreilechner, Assistenz: Monika Zirngast, Technik: Christoph Trummer, eine Koproduktion von dramagraz und echoraum, Wien